Worüber wenige sprechen: Reisen kann auch anstrengend sein!

Oder: Drei wunderbare Orte in Mexiko, um die Seele baumeln zu lassen

Heute möchte ich bewusst darauf eingehen, weshalb auch das Reisen „2 Seiten der Medaille“ hat – so wie eigentlich alles im Leben.

Gerade am Anfang meiner Reise fühlte ich mich nach den ersten Tagen in Mexiko Stadt total erschlagen. Jeden Tag neue Eindrücke. Neues Essen. Neue Sprache. Neue Kulturen. Und noch dazu eine Millionenstadt, die ich mir als ersten Ort meiner Reise ausgesucht hatte. Das muss erst einmal verarbeitet werden.

5 Empfehlungen um den sogenannten „Travel Blues“ zu überwinden

  • Einen oder zwei Gammeltage einlegen und lediglich auf einer Parkbank, in einer Hängematte, auf einer grünen Wiese lesen, schlafen und Sonne tanken (falls es das Wetter und der Ort, an dem du dich gerade aufhältst, nicht hergeben, dann einfach in deinem Bett im Hostel chillen). Mal NICHTS tun! Ich weiß das fällt schwer, weil man doch so viel erleben möchte. Wozu ist man denn sonst auf Reisen? Aber dein Kopf kommt nicht hinterher, alle Eindrücke zu verarbeiten! Also gönn ihm die Ruhe!
  • Dich mit anderen Hostelbewohnern zum Kochen verabreden.
  • Dich mit anderen Hostelbewohnern zum Tanzen und Ausgehen verabreden. Aber nur in einer Gruppe!
  • Ein Reisetagebuch führen und all deine Gefühle notieren. Schreiben ist wie Balsam für deine Seele! Probiere es unbedingt aus. Du wirst es spüren.
  • Dich auf eine Parkbank in der Stadtmitte hinsetzen und die einheimische Bevölkerung beobachten. Einfach nur schauen ohne zu werten. Das ist gar nicht so einfach. Wir sind immer geneigt, sofort ein Urteil über andere Personen zu fällen und sie in „Schubladen“ zu stecken. Sei achtsam ohne zu beurteilen.

Und nun möchte ich dir noch die versprochenen 3 wundervollen Orte in Mexiko nennen, an denen man sehr gut entspannen kann.

Drei wunderbare Orte in Mexiko, um die Seele baumeln zu lassen

Isla Holbox

Leider ist die Insel kein Geheimtipp mehr. Ja wie auch, wenn alle Reiseblogger deren Schönheit anpreisen. Aber dennoch sind hier bei weitem nicht so viele Touristen anzutreffen wie an der Karibikküste um Cancún und Playa del Carmen oder auf der Insel Cozumel. Auf Holbox (was übrigens „holbosch“ ausgesprochen wird) gibt es nicht den Ausflugsrummel oder die „Must See-Sightseeing-Tour.“ Du liegst stattdessen in einer Hängematte deines Hostels, schlürfst einen Cocktail oder unternimmst einen ausgedehnten Strandspaziergang.

Isla Mujeres

Gar nicht weit entfernt von Cancún und dennoch nicht wirklich auf dem Radar vieler Touristen ist die schöne „Insel der Frauen.“ Du kommst ganz leicht mit der Fähre von Puerto Juarez in Cancún zur Isla Mujeres und dort kannst du dann alles zu Fuß erlaufen, denn das einzige Örtchen auf der Insel ist nicht sehr groß. Empfehlenswert ist eine Fahrradtour mit einem Miet-Fahrrad über die Insel zu machen und u.a. die Schildkrötenaufzuchtstation zu besuchen. Wenn du in der Zeit zwischen Ende Mai und Mitte September gerade da sein solltest, kannst du eine Tour machen, um die riesigen Walhaie zu beobachten. Die Tour ist zwar preisintensiv, aber so eine Tierbegegnung ist einfach einzigartig! Ich war im November auf der Isla Mujeres und hatte dementsprechend leider nicht das Glück die größte Haiart der Erde zu sehen.

Ek Balam

Diese Maya-Ruinen nahe Valladolid auf der Yucatán-Halbinsel haben mich überwältigt mit dem tollen Ausblick, den man von den Pyramiden hat. Ja, auch das ist besonders. Man darf hier noch auf die Pyramiden hochsteigen. Und so kannst du deinen Blick schweifen lassen und einfach mal so richtig abschalten…dafür braucht es nicht immer den weißen Sandstrand und das türkisblaue Wasser der Karibik 😉


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